CBD und Snacks: Diese Food-Trends wollen Startups 2020 angehen


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Der Hanfwirkstoff CBD und Tee könnten zwei Food-Trends des Jahres 2020 werden.

Der Hype um Avocados, Matcha und Smoothiebowls ist wieder abgeflacht. Stattdessen wurde in Deutschland in diesem Jahr der Beyond Meat Burger gefeiert und Kombucha getrunken. Gründerszene hat bei Experten nachgehorcht, welche Food-Trends uns 2020 von Startups erwarten:

Das Team um Lukas Neuß und Eike Kieras hilft jungen Firmen aus der Lebensmittelbranche bei der Entwicklung und Skalierung von Produkten. Sie leiten den Berliner Ableger des kalifornischen Inkubators Kitchentown. Ein Blick auf die Teilnehmerlisten und Bewerbungen lassen Trends erkennen, die von zahlreichen Gründern in Angriff genommen werden. Matthias Blodig, Chef des Edeka Foodtech Campus, bekommt regelmäßig Anfragen von Food-Startups, die sich in der Pre-Seed-Phase befinden. Zukunftsforscherin Hanni Rützler gibt in einem Report jährlich einen Ausblick darauf, was wir in den nächsten Monaten auf unseren Tellern haben werden. Und auch aus den Neugründungen der vergangenen Monate, die der Analysedienst Startupdetector sammelt, sind Muster erkennbar.

Wir haben diese Informationen und Expertenstimmen zusammengetragen und versucht, daraus Prognosen für die Food-Trends des kommenden Jahres abzuleiten.

1. Cannabidiol (kurz CBD)

Der Wirkstoff der weiblichen Hanfpflanze ist groß im Kommen. Die Zutat soll beruhigend und entzündungshemmend wirken, ist in Deutschland bislang aber nicht als Lebensmittel zugelassen. Dennoch trauen sich vermehrt Gründer auf den Markt, die Öl, Honig oder Tee mit CBD verkaufen. Sie gehen einen Umweg und bieten ihre Produkte offiziell als Kosmetik an. Selbst Hundefutter mit Cannabisextrakten gibt es schon. In den USA wächst der CBD-Markt rasant, 2024 soll er rund 18 Milliarden Dollar groß sein.

2. Snacks und Riegel

Schluss mit üppigen Menüs. Trendforscherin Rützler glaubt, dass wir 2020 flexibler essen und viele kleine Mahlzeiten statt einer großen zu uns nehmen werden. Dafür spricht die steigende Zahl an Neugründungen, die ballaststoffreiche Riegel, Paleo-Kekse und Schoko-Würfel produzieren. Whole Foods bestätigt diesen Trend. Die Supermarktkette hat ihre Filialbesitzer gefragt, welche Produkte die Kunden am meisten kaufen. Mit dabei sind frische Snacks aus dem Kühlschrank und gesundes Fertigessen.

Die Snackification ist in vollem Gange, das Ende der Mahlzeiten wie wir sie kennen, ist eingeläutet. #Zukunft #Foodporn #Snackification #bowls #DreiGängeMenu #DreiSnacksMenu #Foodie #Nomnom https://t.co/gTCLnbkOe2 pic.twitter.com/Qbmv932L9C

— Zukunftsinstitut (@zi_news) October 16, 2019

3. Nahrungsergänzungsmittel

Clean Eating hat auch Einzug in den Gesundheitsbereich genommen. „2020 werden Themen wie Beauty-Food, Verdauungsoptimierung oder auch funktionale Lebensmittel stärker im Mainstream ankommen“, so Kitchentown-Chef Neuß zu Gründerszene. Was früher Magnesiumtabletten und Elektrolyte waren, sind heute Vitamincocktails mit pflanzlichen Extrakten – oder eben CBD. Die Produkte heißen beispielsweise Inner Beauty und Energy Boost und umfassen Nährstoffe für Haustiere, pflanzliche Mittel für eine bessere Haut und Vitaminpillen für mehr Energie. Selbstoptimierung und Personalisierung sind hier die Stichwörter. 

4. Tierische Ersatzprodukte

Um den veganen Beyond Meat Burger ist 2019 ein großer Hype entfacht. Der US-Konkurrent Impossible Foods könnte im nächsten Jahr auch nach Deutschland kommen. Der Hersteller des Fleischersatzes hat im Herbst bei der EU einen Antrag auf die Zulassung seines „blutenden“ Häm-Proteins gestellt. Obendrein melden mehr Gründer Firmen für vegane Milch an. „Während die USA Vorreiter bei den Hightech-Alternativen zu tierischen Produkten sind, formieren sich nun auch in Europa vergleichbare Firmen mit starkem Biotech-Hintergrund“, sagt Neuß. In den USA verdienen Startups mit Hafermilch und Molke, die im Reagenzglas hergestellt wird, viel Geld. Das Startup Perfect Day hat für seinen Drink aus gezüchteten Molkeproteinen Mitte Dezember ein 125-Millionen-Euro-Funding bekommen. Der US-Molkereikonzern Dean Foods musste im November sogar Insolvenz anmelden, weil die Konsumenten seltener Kuhmilch kauften.

5. Plastikfreie Verpackungen

2019 war das Jahr der Freitagsbewegungen und Klimaproteste. Das Thema Nachhaltigkeit hat auch auf die Food-Branche abgefärbt. Startups suchen nicht mehr nur selbst nach ökologischen Verpackungen und Transportwegen für ihr Produkt, sondern entwickeln eigene Lösungen für den Verkauf. Das liegt auch daran, dass Verbraucher vermehrt nach nachhaltigen Verpackungen fragen. 2020 könnte der Umsatz mit Mehrwegdosen und Geschäftsmodellen mit Pfandsystem also wachsen.

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Der essbare Trinkhalm Eatapple scheiterte 2018 gnadenlos in der „Höhle der Löwen“. Doch das Startup Wisefood hat sein Produkt offenbar erfolgreich weiterentwickelt.

6. Agrarplattformen

Die Nachfrage nach Lebensmitteln direkt vom Erzeuger steigt und könnte 2020 noch größer werden. Daher bemühen sich Gründer, Plattformen oder logistische Lösungen zu entwickeln, auf denen sie Bauern mit Endverbrauchern verknüpfen können, sagen die Experten.

7. Alkoholfreie Spirituosen

Der Trend nach bewusster Ernährung spiegelt sich auch im Alkoholkonsum wider. Anstatt Gin Tonic, Weißwein und Aperitif kommen vermehrt alkoholfreie Varianten auf den Markt. Von einer Vielzahl neuer Startups mit Null-Promille-Drinks zeugen die Daten von Startupdetector. Außerdem: Im Sommer übernahm der Spirituosenkonzern Diageo die Mehrheit an der prozentlosen Londoner Gin-Kopie Seedlip und zeigte damit, dass er auf den Erfolg alkoholfreier Getränke setzt.

8. Tee

Hagebutten- und Pfefferminztee waren gestern. Die Daten von Startupdetector zeigen, dass sich in den vergangenen Monaten vermehrt Startups mit funktionalen Tees auf den Markt wagen. Die Inhaltsstoffe sollen den Blutdruck senken oder Energie spenden – auch hier könnte CBD eine Trend-Zutat sein. Der Exit des Wiesbadener Tee-Startups Fitvia im vergangenen Sommer zeigt, dass auch die Industrie an alternativen Rezepturen interessiert ist.

Bild: Smith Collection/Gado / Getty Images

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